Bekanntmachung der Idee der freien Flusszone

Die Hamburger Süderelbe könnte der Ökonomie des Hafens entzogen werden. Ein völlig neuer Fluss- und Stadtraum entstünde. Bilder dieser Idee breiteten sich über ganz Hamburg aus.

Bekanntmachung der Idee der freien Flusszone

Für die Bekanntmachung der Idee der freien Flusszone trafen sich Hamburger und internationale Künstler, Naturwissenschaftler und Landschaftsplanerinnen, um das Projekt Freie Flusszone Süderelbe – hypothetische Schließung für die Binnenschifffahrt zu diskutieren: ein Forschungsvorhaben zur Neubestimmung eines Landschaftsraumes, das der Künstlerprojektraum Galerie für Landschaftskunst und Till Krause seit einigen Jahren entwickeln. Bei Hamburg spaltet sich die Elbe für einige Kilometer in zwei Arme, beide sind zu kanalähnlichen Schifffahrtsstraßen umgebaut. Wäre es angesichts dieser Doppelung möglich, einen Teil des einen Arms aus der ökonomischen Nutzung, aus den Regeln des Hafens und der Handelsschifffahrt zu lösen? Was würde dann hier geschehen und welch ein neuartiger Stadt- und Landschaftsraum könnte sich entwickeln? Der etwa sieben Kilometer lange Abschnitt der Süderelbe zwischen Elbbrücken und Bunthäuser Spitze wurde zur Freien Flusszone erklärt.

Im Rahmen der Bekanntmachung der Idee der freien Flusszone entwarfen die Diskutanten Plakate und große Billboards, die seitdem von einem Team im gesamten Hamburger Raum und über seine Grenzen hinaus verteilt, plakatiert, installiert und mit den Passanten und Menschen vor Ort diskutiert werden.

Ausführliche Informationen unter gflk.de

Der Text wurde von den ProjektmacherInnen verfasst.

Galerie

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Antragsteller
Galerie für Landschaftskunst e.V., Till Krause

Beteiligte
Galerie für Landschaftskunst • Projektteam Freie Flusszone Süderelbe • verschiedene internationale Künstler • Naturwissenschaftler • Landschaftsplaner

Zeitraum
2014 bis Ende 2015

Ort
Litfaßsäulen und Plakatflächen im gesamten Hamburger Stadtraum sowie verschiedene Standorte im Gebiet der Süderelbe

Sparten
Bildende Kunst • Naturwissenschaft/Botanik • Ökologie

Fördervolumen
beantragte/bewilligte Förderung aus dem Elbkulturfonds: 114.000 Euro/112.000 Euro