Krankheit als Metapher – Das Irre im Garten der Arten

Das internationale Projekt KRANKHEIT ALS METAPHER. DAS IRRE IM GARTEN DER ARTEN widmete sich in unterschiedlichen Formaten – Symposium, Filmreihe, Performances, Ausstellungen und Kunst im öffentlichen Raum – Fragen zu Normativität und Abweichung.

Krankheit als Metapher – Das Irre im Garten der Arten

Ausgangspunkt war der zunehmende innere und äußere Druck zur permanenten Optimierung von Psyche, Körper (“Sei vital!”) und Geist (“Sei kreativ!”). Mit fast religiöser Verehrung wird Gesundheit heute zum gesellschaftlichen Fetisch stilisiert. Im Umkehrschluss wird pathologisiert, was von Normen der vermeintlich selbstbestimmten Daueraktivität abweicht. Ein Ziel von KRANKHEIT ALS METAPHER. DAS IRRE IM GARTEN DER ARTEN war es, durch ein Verhandeln des Themas in der Öffentlichkeit den vermeintlich privaten Konflikten eine politische Dimension zu verleihen. Mit ihren Fragestellungen schrieben sich die künstlerischen Arbeiten zum Teil direkt und konfrontativ in Orte ein, an denen “gesunde” und “kranke” Zustände kulminieren. Dabei provozierten sie – jenseits voyeuristischer Talkshowrunden – eine Auseinandersetzung mit normativen Vorgaben und dem gesellschaftlichen Umgang mit Krankheit.

Ausführliche Informationen unter kamhh.de

Der Text wurde von den ProjektmacherInnen verfasst.

Galerie

1 / 1

_____________________________________

Antragsteller
Britta Peters, freie Kuratorin

Beteiligte
Mit Arbeiten von Ulf Aminde • Boran Burchhardt • Loretta Fahrenholz • FORT • Galerie BRD • Dora García • Stefan Marx • Michaela Melián • Anna Molska & Wojtek Bakowski • Julia Schmidt • Javier Téllez

Kooperationen
Ein Ausstellungsprojekt an verschiedenen Orten Hamburgs: Kunsthaus Hamburg • Kampnagel • Golem • UKE • City-Höfe • Café Traumzeit • Dorothea Schlueter Galerie und im öffentlichen Raum

Zeitraum
September bis November 2014 • Eröffnung im Kunsthaus am 13. Oktober 2014

Ort
verschiedene Orte der Stadt jeweils auf die einzelnen Situationen bezogen

Sparten
Bildende Kunst • Film • Literatur • Musik • Tanz • Theater • Performance • Diskussionsveranstaltungen • Vorträge

Fördervolumen
beantragte/bewilligte Förderung aus dem Elbkulturfonds: 104.850 Euro/100.000 Euro