ort_m [migration • memory]

ort_m steht für Migration und Memorieren und ist ein Kunstraum zur Begegnung zwischen MigrantInnen und Hamburger BürgerInnen.

ort_m [migration • memory]

ort_m macht die Lebenserfahrungen zugewanderter Menschen durch Kunst der Stadtöffentlichkeit bekannt.
Themen, die die Beteiligten aktuell bewegen, werden neu betrachtet und verhandelt: Krieg, Flucht, Globalisierung, die koloniale Geschichte und Gegenwart sowie ihre Bedeutung für künstlerische Produktion. ort_m reflektiert außereuropäische, europäische und hamburgische Perspektiven und stellt sie aus. Das Projekt lädt dabei MigrantInnen zur Kunstproduktion ein.

Anhand von Installationen, Objekten, beteiligungsorientierter Kunst des Öffentlichen, Siebdruck, Film, Photographie, Performance, Radio-, Song- und Lyrics-Produktion findet Erinnerungsarbeit statt.
Im Begleitprogramm gibt es u.a. Vorträge, Ausstellungsführungen, Filmabende und geführte Stadttouren auf migrantischen Spuren sowie zur kolonialen Stadtgeschichte und Gegenwart.

Das Team bilden MigrantInnen, das Projekt steht für kunstinteressierte zugewanderte Menschen offen. Professionelle Kunstschaffende mit eigenem Migrationshintergrund begleiten den Prozess und bieten Workshops an. KünstlerInnen aus Lampedusa und Ghana stellen ihre Arbeit mit geflüchteten Menschen vor.

Zudem werden im Sinne der Nachhaltigkeit Institutionen angeregt, das Modell einer Kunstproduktionsstätte für Menschen mit Fluchterfahrungen langfristig zu übernehmen.

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde, Elbkulturfonds.

Ausführliche Informationen unter ort-m.de

Der Text wurde von den ProjektmacherInnen verfasst.

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Antragsteller
Hannimari Jokinen

Beteiligte
H. Jokinen • Lampedusa i. Hamburg & weitere MigrantInnen ohne Papiere • internationale KünstlerInnen (P. Tagoe-Turkson • J. Sam-Essandoh • V. N. Müller) • Prof. em. K. Edusei/Kunstfakultät der KNUST Universität, Ghana • Künstlergruppe Askavusa/Lampedusa • A-Jay/Rap-Trainer • HipHop Academy Hamburg

Kooperationen
Lampedusa in Hamburg und eine migrantische Frauengruppe • Künstlergruppe Askavusa/Lampedusa • HipHop Academy Hamburg • Silent University Hamburg • Arbeitskreis Hamburg postkolonial

Zeitraum
September bis Dezember 2015: Kunstproduktion im Atelier • Januar bis Februar 2016: Ausstellung mit Begleitprogramm

Ort
Zentral und gut erreichbar vom Protestzelt der Lampedusa-MigrantInnen am Hauptbahnhof

Sparten
Bildende Kunst • Film • Literatur • Musik • Kunst im öffentlichen Raum

Fördervolumen
beantragte/bewilligte Förderung aus dem Elbkulturfonds: 100.000 Euro/100.000 Euro

Kontakt
info@afrika-hamburg.de