THE EXTRAORDINARY ORDINARY

Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen auf Kampnagel

The extraordinary ordinary

Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen Nr. 19:
THE EXTRAORDINARY ORDINARY!
Behinderung, Technokörper und die Frage der Autonomie

Der Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen wurde von der Mobilen Akademie Berlin bereits 19x mit jeweils verschiedenen Themen in 14 verschiedenen Ländern aufgeführt – und kommt im Oktober zum ersten Mal nach Hamburg. Das Publikum hat die Möglichkeit, das Wissensangebot ausgesuchter Expert*innen für eine halbe Stunde in Einzelgesprächen zu buchen, um sich im gemeinsamen Dialog das Wissen oder Können des Anderen anzueignen. Der Wissenstransfer wird im Theater, dem ursprünglichen Ort öffentlichen Debattierens, zu einem kommunikativen und performativen Akt, einer kollektiv gewisperten Wissenserzählung

Auf dem Schwarzmarkt Nr. 19 werden Bereiche zusammenkommen, die in der öffentlichen Wahrnehmung gemeinhin nicht zusammengehören: Die Wirklichkeit körperlicher und geistiger Behinderung mit utopischen, kritischen und fröhlichen Zukunftsvisionen von Körper und Gesellschaft. THE EXTRAORDINARY ORDINARY! behauptet: das, was wir Behinderung nennen, hat das Potential, unser gewohntes Denken über Individualität, Normalität und Autonomie/Abhängigkeiten grundsätzlich herauszufordern. 90 Expert*innen bieten in einer choreographierten und maschinisierten Arena auf Kampnagel, getaktet im Rhythmus administrierter Zeit, im Rausch der Simultanität und Kollektivität, ihr spezifisches Wissen aus Kunst, Wissenschaft, Theorie und Praxis an, um gemeinsam mit den Besucher*innen eine Ethik für zeitgenössische Körper zu erfinden.

Das Projekt entsteht in Kooperation mit EUCREA e.V. und Kampnagel Internationale Kulturfabrik

Freitag 21. Oktober 
Beginn 19.30 Uhr
Check-in öffnet 18.30 Uhr 

durchgehend geöffnet
Kampnagel 
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Antragsteller
EUCREA • Verband Kunst und Behinderung e.V. • Jutta Schubert

Sparten
Performance • Bildende Kunst • Disability Studies

Fördervolumen
beantragte/bewilligte Förderung aus dem Elbkulturfonds: 99.000 Euro/99.000 Euro

Weitere Informationen
eucrea.de